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Schulen

Daetz Stiftung
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14.11.2017 //  Daetz-Stiftung erhält den Europäischen Kulturmarken-Award 2017 in der Kategorie „Europäisches Bildungsprogramm 2017“  Der Kulturmarken-Award wurde am 9. November 2017 in Berlin bereits zum 12. Mal verliehen und ist einer der wichtigsten Preise im europäischen Kulturmarkt überhaupt. Eine... 
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Interkulturelle Lehrerfortbildungen

Interkulturelle Bildung kann zu einem wesentlichen Aspekt einer Schule werden, wenn Schulleitung und Kollegium interkulturelle Maßnahmen als Bestandteil des pädagogischen Konzepts und nicht nur als aktuelle Reaktion auf Problem- und Krisensituationen verstehen. Die Überprüfung und Ergänzung der Unterrichtsinhalte in Hinblick auf vielfältige interkulturelle Themen, die Auseinandersetzung mit dem Umgang mit Anderen, mit dem Fremden in und außerhalb der Schule, die Reflexion von Einstellungen und alltäglichen Verhaltensweisen und die Entwicklung von gemeinsamen Perspektiven und Handlungskonzepten erfordern einen längerfristigen Entwicklungsprozess. Dabei spielt die konzeptionelle Weiterentwicklung der schulinternen Konferenzarbeit und die spezifische Lehrerfortbildung eine wesentliche Rolle.

Leider ist die Thematik der interkulturellen Pädagogik in der sächsischen Lehrerausbildung noch unzureichend ausgeprägt und die Möglichkeiten einer Fortbildung in Sachsen beschränkt. Daher entwickelte die Daetz-Stiftung seit Herbst 2012 zusätzlich zu dem Unterrichtsprogramm des „Lichtensteiner Modells“ begleitende Fortbildungsmaßnahmen für ErzieherInnen und LehrerInnen zu verschiedenen interkulturellen Themen, so u. a. allgemeine interkulturelle Sensibilisierungen, länderspezifische Workshops und auch Seminare zur interkulturellen Elternarbeit.

Die Fortbildungsreihe setzt sich aus einem Basismodul „Interkulturelle Pädagogik“ zusammen, das durch zusätzliche Aufbaumodule ergänzt werden kann. Sprechen Sie uns an, wir entwickeln ein abgestimmtes Seminarkonzept für Sie - auch im Rahmen von schulinternen Fortbildungen. Beachten Sie bitte auch unsere Angebote im Fortbildungskatalog der Sächsischen Bildungsagentur.

2 Tage Basismodul „Interkulturelle Pädagogik“ á 8 Unterrichtsstunden:

Themenkomplex 1: Einführung in das Thema „Interkulturelle Sensibilität und Kompetenz“

  • Was ist interkulturelle Sensibilisierung und kulturelle Identität?
  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Kulturen gibt es? (Kulturstandards)
  • Wie funktioniert Interkulturelle Kommunikation?
  • Welche Gefahren gibt es bei der interkulturellen Kommunikation? (Vorurteile, Rassismus, Ethnozentrismus, usw.)
  • Was ist und wie erlernt man Interkulturelle Kompetenz?
  • Welche Konfliktvermeidungs- und -bewältigungsstrategien gibt es?
  • Lebenssituation von Migranten in Sachsen – welchen Problemen müssen sich diese stellen?

Über eine „Hausaufgabe“ wird den TeilnehmerInnen die Aufgabe gestellt, sich für den nächsten Themenkomplex Gedanken zu machen, welches interkulturelle Lernen an ihrer Schule sinnvoll wäre. Dieses wird dann in den Seminarverlauf verwoben.

Themenkomplex 2: Interkulturelles Lernen

  • didaktische Ansätze und Methoden und deren Umsetzung im Unterricht
  • praktische Anregungen / Vorstellen von Methoden (z. B. interkulturelle Spiele, Rollenübungen, Fallbeispiele, Projektarbeit, …)
  • Umsetzung der „Hausaufgabe“: Erarbeitung von eigenem Material zur Anwendung im Unterricht

Das Basismodul wird ergänzt durch einen Rundgang durch die Dauerausstellung des Daetz-Centrums – „Welt der Völker, vermittelt durch die Holzbildhauerkunst aus fünf Kontinenten“. Hier erleben die LehrerInnen über das Medium Holz hautnah, welche Denkweisen, Traditionen und Glaubensformen die Völker anderen Ländern besitzen.

Mögliche Aufbaumodule á 4 Unterrichtsstunden

Interkulturelle  Konfliktlösungsstrategien im schulischen Alltag
Bei diesem Aufbaumodul werden persönliche Erfahrungen der Teilnehmer eingebracht und gemeinsam bearbeitet. Die TeilnehmerInnen erwerben sich damit ein Handlungsrepertoire für den Umgang mit den Herausforderungen eines interkulturellen Schulalltags. Strategien zur Konfliktlösung werden in Übungen und Rollenspielen erarbeitet und unterstützt durch professionelles Feedback reflektiert. Ergänzt wird das Thema der Konfliktbearbeitung durch die Betrachtung von Chancen und Potentialen, die in interkulturellen Begegnungen im Schulalltag liegen.

Verschiedene Länder im fächerverbindenden Unterricht „Lichtensteiner Modell“

Für die Länder Indien, China, Türkei, Polen, Tschechien, Russland und den Kontinent Afrika werden Ländermodule des „Lichtensteiner Modells“ für den fächerverbindenden Unterricht angeboten. In dem Modul zum „Lichtensteiner Modell“ lernen die TeilnehmerInnen die Facetten des Bildungsangebotes für Schulen kennen und wie dieses in Projektwochen umgesetzt werden kann.

Interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht

Dass mit dem Erlernen einer Fremdsprache nicht nur das Lernen von Wörtern und Strukturen, sondern auch immer eine Beschäftigung mit der Kultur des jeweiligen Landes einhergeht, ist offensichtlich. Doch darf der Fremdsprachenunterricht nicht bei der Vermittlung von Landeskunde stehen bleiben, sondern muss zum interkulturellen Lernen werden. Das Aufbaumodul beschäftigt sich mit unterschiedlichen Lehr- und Lernsituationen, Aufgaben- und Kooperationsformen, die zum Aufbau interkultureller Kompetenz anregen.

Interkulturelles Lernen im Deutschunterricht
Interkulturelles Lernen im Deutschunterricht muss nicht nur das Fördern von Deutsch als Sprache bedeuten. Darüber hinaus kann der sowohl der Sprachunterricht mit dem Thema interkulturelle Kommunikation als auch der Literaturunterricht für das interkulturelle Lernen fruchtbar gemacht werden. In diesem Aufbaumodul werden Sie mit den verschiedenen Ansatzpunkten interkulturellen Lernens im Deutschunterricht vertraut gemacht, lernen Sie Beispiele kennen und probieren einzelne didaktische Beispiele selbst aus.

Kultursensible Elternarbeit

Das Zusammenleben vieler Kulturen ist in den Klassenzimmern heute Normalität. Somit stehen Schulen nicht nur vor der Herausforderung die kulturelle Heterogenität im Unterricht zu bewältigen, sondern diese auch in der Elternarbeit zu berücksichtigen. Schwerpunktmäßig geht es in diesem Aufbaumodul darum, wie die Zusammenarbeit mit Migranteneltern gut funktionieren kann. Im Mittelpunkt steht zum einen, wie diese in die Schulgemeinschaft einbezogen werden und zum anderen wie Sie Elterngespräche führen können.

Interkulturelles Lernen bei Austauschen

Kulturbegegnung führt nicht per se zu interkulturellem Lernen. Vielmehr kann es passieren, dass Stereotype und Vorurteile verstärkt werden, wenn das interkulturelle Zusammentreffen nicht begleitet und reflektiert wird. In diesem Aufbaumodul erhalten Sie praktische Tipps und lernen Methoden, die Ihnen helfen einen Austausch interkulturell erfolgreich zu gestalten. Dies bezieht sich sowohl auf die Vor- und Nachbereitung sowie auf die konkrete Gestaltung der gemeinsamen Zeit mit der Partnerschule.

 

Publikationen zum Download

Partnerbroschüre der
Daetz-Stiftung

Broschüre der
Daetz-Stiftung

Abschlussbericht
"Entwicklung
Fachkräftebedarf"