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14.11.2017 //  Daetz-Stiftung erhält den Europäischen Kulturmarken-Award 2017 in der Kategorie „Europäisches Bildungsprogramm 2017“  Der Kulturmarken-Award wurde am 9. November 2017 in Berlin bereits zum 12. Mal verliehen und ist einer der wichtigsten Preise im europäischen Kulturmarkt überhaupt. Eine... 
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Daetz-Stiftung erhält den Europäischen Kulturmarken-Award 2017 in der Kategorie „Europäisches Bildungsprogramm 2017“ 

Der Kulturmarken-Award wurde am 9. November 2017 in Berlin bereits zum 12. Mal verliehen und ist einer der wichtigsten Preise im europäischen Kulturmarkt überhaupt. Eine 38-köpfige Expertenjury hatte in den vergangenen Wochen die Aufgabe, aus 104 Bewerbungen die Institutionen auszuwählen, die für den begehrten Preis in verschiedenen Wettbewerbskategorien nominiert werden. Ende September entschied die Jury unter dem Vorsitz des renommierten Präsidenten der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., Herrn Prof. Dr. Oliver Scheytt, wer die 22 Nominierten in den sieben Wettbewerbskategorien sind. Darunter befand sich auch die Daetz-Stiftung, welche im kommenden Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.

Auf der gestrigen Kulturmarken-Gala „Night of Cultural Brands“ wurden nun in Berlin die Preisträger aus dem Nominiertenkreis der jeweiligen Kategorie vor 500 Gästen mit der AURICA geehrt, einer 23 Zentimeter hohen, gewachsten Bronzestatue. Die Skulptur steht unter anderem für die Exzellenz, Attraktivität und Vielfalt des europäischen Kulturmarktes und versinnbildlicht die wertvolle Vermittlungsarbeit der europäischen Kultur- und Bildungsanbieter und das herausragende Engagement europäischer Kulturförderer.

Die Daetz-Stiftung erhielt erfreulicherweise die AURICA in der Kategorie „Europäisches Bildungsprogramm des Jahres 2017“ und darf sich somit in die Riege der ausgezeichneten Kulturgrößen, wie das Museo Guggenheim Bilbao, der Kulturzug Berlin - Wroclaw, die Würth-Gruppe, das Projekt #urbanana von der Tourismusgesellschaft NRW e.V.,  Frances Morris (Direktorin der Tate Modern London) und Prof. Gereon Sievernich (Direktor des Martin-Gropius-Bau Berlin) einreihen.

Mit der Preisverleihung zeigte sich Jury von der Zielstellung der Daetz-Stiftung beeindruckt, mit innovativen und praxisbezogenen Bildungskonzepten einen Beitrag zum besseren gegenseitigen Verstehen der Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zu leisten.  Zielgruppenspezifisch vermittelt die Daetz-Stiftung mit ihrem Sitz im Daetz-Centrum Lichtenstein interkulturelles Wissen erlebnisorientiert und komplex über:

  1. die weltweit einzigartige Dauerausstellung „Welt der Völker“ sowie Sonder- und auch Wanderausstellungen, in denen die Exponate aus fünf Kontinenten das Leben der Menschen aus über 35 Ländern demonstriert
    > hierfür wurde der Stiftung der Deutsche Stifterpreis 2004 zuerkannt
  2. verschiedenste, zum Teil auch digital interaktive Bildungsformate – erarbeitet mit Länderexperten und Pädagogen
  3. Events mit Musik, Tänzen und Geschichtenerzählungen aus aller Welt, u.a. dreimal in der Semperoper Dresden

In ihrer Bewerbung präsentierte die Daetz-Stiftung die Vermittlung von interkulturellem Wissen in Bachelorstudiengängen in den Berufsakademien Sachsen und das „Lichtensteiner Schulmodell“ mit dem Daetz-Centrum als außerschulischen Lernort als Formen der umfangreichen Stiftungs-Bildungsprogramme. Das Schulprojekt richtet sich mit länderspezifischen Unterrichtsmodulen für den fächerverbindenden Unterricht bzw. Projektwochen speziell an SchülerInnen und Lehrkräfte in ihren Schulen. Bis heute haben über 24.000 Schülerinnen und etwa 1.500 Lehrkräfte das „Lichtensteiner Schulmodell“ in ihren Schulen erleben können. Das „Lichtensteiner Schulmodell“ der Daetz-Stiftung erhielt unter anderem dreimal in Folge die Anerkennung der Vereinten Nationen als Weltdekadeprojekt (2009/2010, 2011/2012, 2013/2014).

Fotos: Danny Kurz

 

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Abschlussbericht
"Entwicklung
Fachkräftebedarf"